Die Website zum Gedenk- und Erinnerungsjahr 2018 wird nicht mehr aktualisiert, steht aber bis auf weiteres als Nachlese zur Verfügung.
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Inhalt

100 Jahre Kriegsende – 100 Jahre Republik

Eine Onlineausstellung mit Tönen und Videos aus dem Archiv der Österreichischen Mediathek

Tablett © Österreichische Mediathek / Kronsteiner
Kategorie:
Veröffentlichung in Medien: Online
MedieninhaberIn, HerausgeberIn, AutorIn:
Österreichische Mediathek des Technischen Museums Wien
Link zur Veranstaltungswebsite, Medienseite:
Link zur Publikation:
Datum der Veröffentlichung:
20.10.2018

Weitere Informationen:

Die Österreichische Mediathek des Technischen Museums Wien präsentiert Medienquellen zu den historischen Ereignissen des Jahres 1918 in Form einer neuen Onlineausstellung.

Archivaufnahmen der Mediathek wurden aufgearbeitet und zeichnen das Ende des Ersten Weltkriegs sowie den Beginn der Ersten Republik online mit Originalquellen nach.

Die Ausstellung steht ab sofort dauerhaft online zum Nachhören und -schauen zur Verfügung.

Das Kriegsende!?

Am 11. November 1918 endete der Erste Weltkrieg. Die Kriege, Revolutionen, Massaker, Vertreibungen, Hungersnöte und Epidemien, die ihren Ursprung im Ersten Weltkrieg hatten, gingen jedoch auch nach dem Waffenstillstand an einer Vielzahl von Schauplätzen weiter oder begannen erst danach.

Das Ende der Habsburgermonarchie 

Die militärische Niederlage im Ersten Weltkrieg war auch das Ende der Habsburgermonarchie. Das Reich der vielen Völker teilte sich in beinahe ebenso viele Nachfolgestaaten auf. Für weite Teile der Bevölkerung bedeutete bereits der Tod des "alten" Kaisers Franz Joseph 1916 emotional einen Endpunkt der habsburgischen Herrschaft. Tatsächlich beendet wurde die über 600 Jahre andauernde Herrschaft auf dem Gebiet des heutigen Österreichs mit der Verzichtserklärung seines Nachfolgers Karl I. am 11. November 1918.

Der Beginn der Ersten Republik

Die bisherige soziale Ordnung war nach dem Ende des Krieges und der Monarchie in Frage gestellt, der alte staatliche Rahmen schlagartig gesprengt. Das neue, noch provisorische republikanische Staatswesen hatte wirtschaftliche und soziale Krisen zu bewältigen, einen Friedensvertrag zu schließen und das Land außen- und innenpolitisch neu zu definieren. Gleich zu Beginn wurde mit der Einführung des Frauenwahlrechts und mit staatlicher Sozialpolitik ein wesentlicher Reformschritt getan.

Das Ende der Ersten Republik

Die Weltwirtschaftskrise, Massenarbeitslosigkeit und Verelendung sowie eine zunehmende politische Radikalisierung führten zu innenpolitischen Spannungen und schließlich mit der Ausschaltung des Parlaments zum Ende der noch jungen Republik. Eine autoritäre Regierung im sogenannten "Ständestaat" war vorerst die Folge.

www.mediathek.at/gedenkjahr-2018

Kontaktdaten zum Projekt:

Organisation/Institution:
Österreichische Mediathek
Telefon:
01/5973669-0
E-Mail:
mediathek@mediathek.at
Website: