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1848 Die vergessene Revolution

Stadtplan Wien mit eingezeichneten Barrikaden der 1848er Revolution
Stadtplan Wien mit eingezeichneten Barrikaden
Kategorie:
Ausstellung
Datum:
Von 14.11.2018 bis 31.01.2019
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Öffnungszeiten:
Dienstag bis Freitag: 10:00–19:00
Samstag: 10:00–15:00
Ort:
Alte Schieberkammer,
Meiselstraße 20,
1150 Wien
Land:
Österreich, Bundesland: Wien
Lageplan:
(Klick auf die Karte führt zu Google Maps)
Kartenausschnitt der Adresse
ProjektträgerIn, VeranstalterIn:
Verein für Geschichte der ArbeiterInnenbewegung
Die Veranstaltung ist kostenpflichtig:
(Näheres finden Sie unter "Weitere Informationen")
Nein, kostenlos
Link zur Veranstaltungswebsite, Medienseite:

Weitere Informationen:

Die Revolution von 1848 war die Geburtsstunde unserer heutigen Gesellschaft — und dennoch ist sie aus dem kollektiven Gedächtnis Österreichs nahezu verschwunden. Ende Februar 1848 sprang, von Paris ausgehend, der Revolutionsfunke auf weite Teile Europas über.  Man verjagten jenes autoritäre Regime, das eng mit dem Namen und Wirken des österreichischen Staatskanzlers Clemens Wenzel von Metternich verbunden war.
Der Aufstand für die Freiheit Die Forderungen der Revolutionäre waren überall dieselben: Gewährung bürgerlicher Freiheiten, Volksvertretung, Verfassung, Presse- und Meinungsfreiheit, Befreiung der Bauern, nationale Selbstbestimmung und soziale Sicherheit.
1848 stellt für die österreichische Geschichte ein Schlüsseljahr dar. Die Revolution brachte das Ende des Feudalismus und markiert den Beginn der politischen Machtübernahme durch das Bürgertum. Im Zuge der Ereignisse betraten neue Massenbewegungen die Bühne der Weltpolitik: Arbeiterinnen und Arbeiter organisierten sich, aber auch nationalistische Strömungen gewannen europaweit an Bedeutung.

Die turbulenten Ereignisse lassen sich anschaulich anhand der über 5000 Druckwerke umfassenden Steiner-Sammlung nachvollziehen. Herbert Steiner (1923–2001), Gründer des Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstandes, war leidenschaftlicher Sammler. Seine Sammlung umfasst Zeitungen, Bücher, Flugblätter und künstlerische Graphiken, die nach Aufhebung der Zensur in großer Vielfalt erschienen. Erstmals wird eine Auswahl dieses Bestandes öffentlich präsentiert. Sie bildet den Kern dieser Ausstellung, die vom Verein für Geschichte der ArbeiterInnenbewegung im Auftrag der Stabstelle Gedenk- und Erinnerungsjahr 2018 unter dem Vorsitz des Bundespräsidenten a.D. Dr. Heinz Fischer, in Kooperation mit dem österreichischen Staatsarchiv und dem Haus der Geschichte im Museum Niederösterreich erarbeitet wurde.

Kontaktdaten zum Projekt:

Organisation/Institution:
Staatsarchiv
Website: